Einreisebestimmungen aufgrund von Verwaltungsstrafen verschärft

Ausländer sollten auf eine rechtzeitige Bezahlung von Verwaltungsstrafen achten, um Einreiseverboten zu entgehen.

Ausländische Bürger vor dem Moskauer Multifunktionalen Migrationszentrum. Foto: imago images | ITAR-TASS

Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung sind die häufigsten administrativen Rechtsverletzungen in Russland. Gemäß der russischen Migrationsgesetzgebung kann einem ausländischen Staatsbürger, bei dem innerhalb von drei Jahren mehrmals ein solches Vergehen festgestellt wurde, die Einreise nach Russland verweigert werden. Die Regelung ist nicht neu, jedoch häuften sich zuletzt solche Einreisesperren. So wurde in der Republik Burjatien an der Grenze zur Mongolei 2019 bereits 133 ausländischen Staatsbürgern die Einreise verwehrt.

Der föderale Zolldienst Russland macht deshalb auf die Folgen einer Einreisesperre aufmerksam. . Die Aufhebung einer Einreisesperre sei in Russland ein langwieriger Prozess, wofür eine Dauer von einem bis zu drei Monaten eingeplant werden müsse.  Das könne nicht nur für den Betroffenen ein Problem darstellen, sondern auch für dessen Arbeitgeber

Um zu prüfen, ob Sie wegen eines Verkehrsdelikts von einer Einreisesperre betroffen sind, empfehlen wir Ihnen den Besuch des folgenden Portals: Strafzettel (nur in Russisch).