Russland: Containerverkehr auf der Schiene soll sich bis 2024 vervierfachen

Neben einer Erhöhung des Umfangs der Containertransporte soll sich auch die Transportzeit deutlich verkürzen.

Neben einer Erhöhung des Umfangs der Containertransporte soll sich auch die Transportzeit in Russland deutlich verkürzen. Foto: iStock © querbeet

Bis 2024 könnte in Russland das Volumen des Transit-Containerverkehrs via Bahn vervierfacht und die Transportzeit, insbesondere aus dem Fernen Osten an die Westgrenze Russlands, auf sieben Tage reduziert werden. Dies geht aus der Studie „Review of the cargo industry in Russia in 2019“ des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor. Der russische Containerverkehrsmarkt zeigt seit Jahren ein starkes Wachstum. So stieg der Güterverkehr auf der Schiene 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent und erreichte einen Umfang von 4,5 Millionen TEU (deutsch: Zwanzig-Fuß-Standardcontainer). Auch im ersten Quartal 2019 setzte sich der Trend fort: Das Wachstum betrug 15,3 Prozent. Haupttreiber ist der internationale Transitverkehr, dessen Volumen 2018 um 33,5 Prozent angestiegen ist.

Die wichtigsten Spieler auf dem russischen Containerverkehrsmarkt sind die Unternehmen TransContainer, FESCO und Module. Laut der Ernst & Young-Studie konnte TransContainer seine Containertransporte im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent auf 1,9 Millionen TEU steigern. Das Wachstum ist hauptsächlich auf einen Anstieg des internationalen Transitverkehrs um 14,3 Prozent zurückzuführen.