Deutscher Handel mit Asien-Pazifik weiter stabil

HAMBURG. Der deutsche Handel mit der Region Asien-Pazifik ist in den ersten drei Quartalen 2019 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Der Anstieg lag damit leicht über dem Wachstum des deutschen Handels mit der Welt (plus 1,3 Prozent).

Der 19.100 TEU Mega-Carrier CSCL GLOBE machte im Januar als größtes Containerschiff der Welt erstmals im Hamburger Hafen fest. | Copyright: HHM / Dietmar Hasenpusch

Von Januar bis September wurden Waren im Wert von 311,3 Milliarden Euro im- und exportiert. Sowohl die Aus- als auch die Einfuhren hatten im Betrachtungszeitraum mit 1,3 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent leichte Zuwächse zu verbuchen. Das Handelsbilanzdefizit erhöhte sich damit leicht auf 12,2 Milliarden Euro. Die eingetrübte Konjunktur schlägt sich somit auch auf die deutsche Asienwirtschaft nieder, das Wachstums bleibt dennoch verhalten positiv.

Der Handel mit Deutschlands wichtigstem Handelspartner China entwickelte sich in den ersten neun Monaten weiterhin positiv. Der Warenaustausch mit der Volksrepublik konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent zulegen und erreichte ein Volumen von 149,4 Milliarden Euro (2018: 146,6 Mrd. EUR).

Das Wachstum der deutschen Exporte (plus zwei Prozent) überstieg die gestiegenen Importe (plus 1,7 Prozent) ein weiteres Mal leicht. Chinas Anteil am deutschen Handel mit der Asien-Pazifik-Region steigt somit auf 48 Prozent und auf 8,2 Prozent des deutschen Handels mit der Welt. Der Handel mit Hongkong bleibt trotz der angespannten Lage in der Sonderverwaltungszone positiv. Die Exporte legten um zwei Prozent zu, die Importe um 1,5 Prozent.

(Quelle: OAV)