Hongkong rechnet mit tiefer Rezession

HONGKONG. Hongkongs Regierung geht wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie wegen der eskalierten Massenproteste von einer tiefen Rezession aus und erwartet für 2019 einen Rückgang von 1,3 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt.

Die Hongkonger Regierung prognostiziert für 2019 einen 1,3-prozentigen Rückgang der Wirtschaftsleistung und nannte als einen der Gründe die eskalierten Massenproteste. Foto: Studio Incendo / Lizenz: CC BY 2.0 / Quelle: flickr
Die Hongkonger Regierung prognostiziert für 2019 einen 1,3-prozentigen Rückgang der Wirtschaftsleistung und nannte als einen der Gründe die eskalierten Massenproteste. Foto: Studio Incendo / Lizenz: CC BY 2.0 / Quelle: flickr

Die neue Prognose gilt für das Wachstum im Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr. Es wäre die erste Rezession auf Jahressicht in Hongkong seit der globalen Finanzkrise vor gut zehn Jahren. Das teilte die Regierung am 15. November in Hongkong mit. Sie war bislang von einem Minus von 0,1 Prozent ausgegangen. Auf kürzere Sicht befindet sich die Sonderverwaltungszone jedoch bereits in der Rezession. Die Regierung bestätigte, dass die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,5 Prozent geschrumpft ist, im dritten Quartal ging sie um 3,2 Prozent zurück.

(Quelle: dpa)