Weniger Transparenz nach westlichen Sanktionen

Das Finanzministerium will sanktionierte Unternehmen stärker schützen.

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Russland will die Transparenzpflicht für bestimmte Unternehmen aufweichen, die unter westlichen Sanktionen leiden. 19 Unternehmen sollen einem Vorschlag des Finanzministeriums zufolge nicht mehr gezwungen sein, einen Jahresabschlussbericht zu veröffentlichen. Mit diesen Änderungen sollen nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch ihre Vertragspartner geschützt werden, die im Ausland auf der Grundlage ihrer veröffentlichten Abschlüsse „ermittelt“ werden könnten. Zuvor hatte das Ministerium bereits die Verpflichtung zur Rückführung von Fremdwährungserlösen aufgehoben.

Im amtlichen Register geschützter Unternehmen befinden sich unter anderem die Firmen Power Machines, eines der weltweit größten Energietechnikunternehmen, der staatliche Exporteur von Rüstungsgütern Rosoboronexport, der Waffenkonzern Kalaschnikow und Russian Helicopters.