Grafik des Monats: Umfrage im Iran. Japan steht hoch im Kurs, aber auch Deutschland gilt als vertrauenswürdig

Quelle: foreignpolicy.com / eigene Darstellung

Japan, China und Russland verfügen unter den führenden außenpolitischen Akteuren über die höchsten Sympathiewerte im Iran. Japan kommt in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IranPoll auf einen Zustimmungswert von 70 Prozent, gefolgt von China mit 58 Prozent und Russland mit 57 Prozent. Aber auch Deutschland erreicht eine Zustimmung von 55 Prozent und liegt damit auf Platz vier noch deutlich vor den Vereinten Nationen, für die eine Zustimmung von 45 Prozent notiert wurde.

Zugleich werden die USA in der Umfrage als negativster internationaler Mitspieler eingeschätzt. 92 Prozent der Befragten befürworteten zudem eine Fortentwicklung der ballistischen Raketentechnik ihres Landes, und immerhin 61 Prozent wünschen eine fortdauernde militärische Präsenz ihres Landes in Syrien. Zudem besitzt Generalmajor Kasem Sulejmani mit 81,6 Prozent die höchste Zustimmungsrate aller Führungsfiguren der iranischen Politik. Sulejmani ist Kommandeur der Al-Quds-Brigaden, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, die unter anderem in Syrien aktiv ist.