Siemens Gamesa baut China-Geschäft weiter aus

ZAMUDIO. Der Hersteller von Windkraftanlagen Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) baut sein China-Geschäft weiter aus. SGRE  und Xinjiang TBEA Group unterzeichneten Anfang Oktober einen entsprechenden Vertrag.

Der Hersteller von Windkraftanlagen Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) baut sein China-Geschäft weiter aus. Foto: iStock © Giuseppe Sparta’

Demnach liefert und installiert SGRE 42 Blöcke mit einer Leistung von bis zu 4,8 Megawatt (MW) für die Siemens-Gamesa-4.X-Plattform und erbringt fünf Jahre lang Betriebs- und Wartungsdienstleistungen für das 200-MW-Projekt, das von der Xinjiang TBEA Group entwickelt wurde. Der 200-MW-Windpark befindet sich in Changji, einer Stadt im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas. Die Siemens-Gamesa-4.X-Plattform ist mit ihrer 145 Meter langen Rotorvariante für die klimatischen Bedingungen in der von einem Steppenklima geprägten Region gut geeignet. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2020 geplant.

Dies ist der zweite Auftrag, den SGRE von TBEA erhalten hat. Bereits Anfang dieses Jahres orderte TBEA eine Siemens-Gamesa-3.X-Plattform. SGRE – in China seit mehr als 30 Jahren präsent – ist auch in Vietnam, Japan, Südkorea, Indonesien, den Philippinen, Thailand, Australien und Neuseeland vertreten. Im asiatisch-pazifischen Raum hat SGRE bereits mehr als 7,9 Gigawatt installiert.