XVII. Wirtschaftstag Russland in Mannheim

Der Wirtschaftstag Russland stieß trotz oder gerade wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage auf große Resonanz.

Der Wirtschaftstag Russland stieß trotz oder gerade wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage auf große Resonanz. Foto: OWC

MANNHEIM. Über aktuelle Trends im Russland-Geschäft informierte der von der IHK Rhein-Neckar organisierte Wirtschaftstag Russland in Mannheim am 23. Oktober. Diskutiert wurden unter anderem rechtliche und wirtschaftliche Entwicklungen in Russland und den Mitgliedstaaten der EAWU. Krisenerprobte Russland-Experten gaben ihre Erfahrung aus der unternehmerischen Praxis an die rund 50 Teilnehmer weiter. Neben Plänen der russischen Regierung zur Modernisierung der Wirtschaft wurden auch zukunftsfähige Bereiche der russischen Wirtschaft diskutiert sowie aktuelle Lokalisierungsvorhaben deutscher Unternehmen vorgestellt. Einen wichtigen Platz nahm Russlands künftige Rolle im Rahmen der von der chinesischen Regierung initiierten Belt and Road Initiative ein. Ulf Schneider, CEO & Präsident der SCHNEIDER GROUP, hielt einen Vortrag über Geschäftschancen und Strategien auf dem EAWU-Markt. Er skizzierte die Entwicklung der Wirtschaftsunion seit ihrer Gründung vor knapp fünf Jahren und ging auf Veränderungen bei Zoll und Zertifizierung ein. Zudem stellte er den Teilnehmern die Initiative für einen Gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok vor, die sich für einen offiziellen Dialog zwischen der Europäische Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion einsetzt