Bayerische Wirtschaftsdelegation besucht Autonome Republik Tatarstan

Bayern und Tatarstan treten für stabile Wirtschaftsbeziehungen ein und streben mehr Kooperation und weniger Abschottung an.

Tartastans Premierminister Aleksej Pesoschin, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Tatarstans Industrieminister Albert Karimov (v. l. n. r.). Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

KASAN.  Bayern und die Autonome Republik Tatarstan wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen in den Bereichen Medizintechnik, Digitalisierung sowie Energie- und Gebäudetechnik ausbauen. Darauf verständigten sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und der Industrieminister von Tatarstan Albert Karimov bei ihrem Treffen am 21. Oktober 2019 in Kasan, der Hauptstadt von Tatarstan. Zudem soll der Austausch von Wirtschaftsdelegationen ausgebaut und die Präsenz bayerischer Unternehmen auf russischen Messen erhöht werden. Auch im Automobilsektor wollen beide Seiten enger kooperieren.

Der russische Markt bietet bayerischen Unternehmen viel Potenzial für gemeinsame Geschäfte, was namhafte bayerische Firmen wie Siemens, Leoni, Knorr-Bremse oder Linde bereits heute für sich nutzen. Daher sieht der bayerische Wirtschaftsminister die Sanktionen gegenüber Russland kritisch: „Wir brauchen mehr Kooperation und weniger Abschottung“, sagte er am Rande des Besuchs. Zugleich traf Aiwanger mit dem Premierminister der Teilrepublik Tatarstan, Aleksej Pesoschin, zusammen. // Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie