EAWU und Serbien rücken wirtschaftlich zusammen

Die von Russland dominierte Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) wird in Kürze ein Freihandelsabkommen mit Serbien unterzeichnen.

Die von Russland dominierte Eurasische Wirtschaftsunion wird in Kürze ein Freihandelsabkommen mit Serbien unterzeichnen. Foto © Kremlin.ru

MOSKAU. Bereits am 25. Oktober soll das Freihandelsabkommen mit Serbien von den Ministerpräsidenten der fünf Mitgliedstaaten der EAWU, der serbischen Ministerpräsidentin Ana Brnabić und dem Vorsitzenden der Eurasischen Wirtschaftskommission, Tigran Sargsyan, in Moskau unterzeichnet werden. Das teilte die EAWU-Ministerin für Handel Veronika Nikischina mit. Nach ihren Worten sollen die Importe aus Serbien in die EAWU deutlich erhöht werden. Serbiens Handelsminister Rasim Ljajic erwartet in den nächsten Jahren einen Exportzuwachs von aktuell 1,1 Milliarden US-Dollar auf bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar. Auch die EAWU-Staaten profitieren: Sie erhalten Zugang zum serbischen Markt mit seinen rund sieben Millionen Einwohnern und können bestimmte Produktgruppen exportieren, die zuvor nicht nach Serbien ausgeführt werden konnten. // RBC