Uniper ist neues Mitglied der Wirtschaftsinitiative Lissabon – Wladiwostok

Die Initiative für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok wächst weiter und spricht sich für liberalere Visaregelungen aus.

Im Rahmen der Sitzung wurde das Energieunternehmen Uniper als neues Mitglied aufgenommen. Ein Unternehmensvertreter unterzeichnet das Memorandum für einen einheitlichen Wirtschaftsraum. Foto: OWC/André Spangenberg

Berlin – Das globale Energieunternehmen Uniper hat das Memorandum für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok unterzeichnet und ist damit neues Mitglied der vor vier Jahren gegründeten Wirtschaftsinitiative. Diese setzt sich für eine wirtschaftliche Annäherung zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion ein. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Think Tanks aus verschiedenen europäischen Ländern gehören bereits der Initiative an.

Uniper ist in mehr als 40 Ländern aktiv.  Neben der Energieerzeugung beschafft, speichert, transportiert und liefert das Unternehmen Rohstoffe wie Erdgas, LNG und Kohle sowie energienahe Produkte.

Auf dem Treffen der Initiative am Mittwoch in Berlin stand eine Liberalisierung von Visaregelungen mit Russland und Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion im Fokus. Diese Forderung traf auf Zustimmung des Russland-Beauftragten der Bundesregierung, Dirk Wiese. Nach seinen Worten können Visaliberalisierungen Vorurteile abbauen. Allerdings sei Deutschland in Visafragen in den Rahmen der Europäischen Union eingebunden. Damit in Bezug auf Russland auch andere EU-Partner mitzögen, brauche es greifbare Fortschritte im Ukraine-Konflikt.

as