Moskau fördert Landwirtschaft im Fernen Osten

Russland will seine Agrarexporte bis 2024 auf 45 Milliarden US-Dollar verdoppeln – der Ferne Osten spielt dabei eine tragende Rolle.

Russland will seine Agrarexporte bis 2024 auf 45 Milliarden US-Dollar verdoppeln – Der Ferne Osten spielt dabei eine tragende Rolle.  Foto: iStock © Pro-syanov

MOSKAU. Die Landwirtschaft Russlands soll mithilfe staatlicher Subventionen weg von der Importsubstitution hin zu verstärkten Exporten entwickelt werden. Ein entsprechendes Projekt des Landwirtschaftsministeriums sieht unter anderem den Ausbau der landwirtschaftlichen Infrastruktur und die Abschaffung von Ausfuhrhemmnissen wie etwa Zollbarrieren vor. Zu diesem Zweck sollen bis 2024 umgerechnet rund 5,7 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt zur Verfügung gestellt werden.

Zu den wichtigsten Einfuhrländern mit Blick auf landwirtschaftliche Erzeugnisse zählt neben China (rund 55 Prozent) und Südkorea (knapp 40 Prozent) auch Deutschland (1,3 Prozent). Aufgrund der maßgeblichen Bedeutung der Region Asien-Pazifik als Absatzmarkt betont Präsident Putin die Relevanz des Fernen Ostens. Der Export aus dieser Region soll bis 2024 auf knapp zwei Milliarden US-Dollar wachsen. Insgesamt sollen die Agrarexporte des Landes in den kommenden Jahren auf rund 45 Milliarden US-Dollar verdoppelt werden. // Russische Regierung, RBC