SPIK 2.0: Sonderinvestitionsverträge erleichtern Hilfen für den Mittelstand

In Russland gelten mit SPIK 2.0 verbesserte Steuerregelungen für Sonderinvestitionsverträge.

In Russland gelten mit SPIK 2.0 verbesserte Steuerregelungen für Sonderinvestitionsverträge. Foto: iStock © Svetlana-Cherruty

MOSKAU. Investoren in Russland können mit nochmals verbesserten Investitionsbedingungen und zahlreichen Steuervergünstigungen rechnen. Am 2. September ist dazu die Neuauflage der Steuerregulierungen für Sonderinvestitionsverträge (SPIK) in Kraft getreten. Ziel der Änderungen im Verhältnis zur Vorgängerversion sind verbesserte Rahmenbedingungen für die lokalisierte Inlandsproduktion. Dazu zählen ein Null-Prozent-Steuersatz auf den Unternehmensgewinn sowie vergünstigte Sätze bei der Grund-, Vermögen- und Transportsteuer. Ferner wurde im Zuge der Neuauflage das Mindestinvestitionsvolumen von 750 Millionen Rubel (umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro) abgeschafft, was besonders mittelständischen Unternehmen zugutekommt. Zudem wurde das Abschlussverfahren durch Ausschreibungen reformiert sowie die Laufzeit des SPIK auf maximal 20 Jahre (bisher maximal zehn) verlängert. Einschränkend sollen mit dem SPIK 2.0 jedoch nur noch solche Investitionen gefördert werden, die neue, innovative Technologien zur Produktherstellung schaffen oder nutzen. SPIK-Verträge können bis 2031 abgeschlossen werden. // Parlamentskaja Gaseta