Grafik der Woche: Zentralasien – BIP im Vergleich

Die Staaten Zentralasiens sind nach wie vor stark vom Export von Rohstoffen und Vorprodukten abhängig. Je nach Rohstoffvorkommen, staatlichen Reformbestrebungen und ausländischen Investitionen weisen die Länder unterschiedliche Profile und wirtschaftliche Kennzahlen auf – dementsprechend variiert auch das BIP pro Kopf sehr stark. Um die Wirtschaft zu diversifizieren, haben insbesondere Kasachstan und Usbekistan zahlreiche staatliche Konjunkturprogramme ins Leben gerufen, fördern gezielt mittständische Unternehmen und versuchen durch die Verbesserungen des Geschäftsklimas mehr ausländische Investoren ins Land zu holen. So wurde zum Beispiel in Usbekistan mit dem Amtsantritt von Präsident Mirsijojew im Jahr 2016 ein Reformkurs in Gang gesetzt, der sich auch in den Wachstumsraten der Wirtschaft widerspiegelt. In den letzten drei Jahren sind über vier Milliarden US-Dollar Netto-Direktinvestitionen in die Wirtschaft des Landes geflossen.

Quelle: Internationaler Währungsfonds