Europäisch-chinesisches Konsortium will transkaspische Gaspipeline bauen

Eine 300 Kilometer lange Gaspipeline von Turkmenistan nach Aserbaidschan soll auf dem Grunde des Kaspischen Meeres entstehen.

Foto: Bohndorf Film-Team / Lizenz: CC BY-SA 4.0 / Quelle: wikipedia

ASCHGABAT. Ein Unternehmenskonsortium bestehend aus den europäischen Partnern Edison Technologies, MMEC Mannesmann, Air Liquide Global E&C Solutions und der chinesische SINOPEC Engineering Group will den Bau des transkaspischen Gaspipeline-Projekts übernehmen.

Die Verlegung der geplanten 300 Kilometer langen Trasse von Turkmenistan nach Aserbaidschan auf dem Grund des Kaspischen Meeres erfordert Expertise in den Bereichen Gasbohrung, Gasaufbereitung, Kompression sowie die Verlegung der entsprechenden Infrastruktur, die die Firmen in ihrem Zusammenschluss vereinen.

Die Gasreserven in der kaspischen Region werden auf über zwei Billionen Kubikmeter geschätzt. Über einen Anschluss an das europäische Energieversorgungsnetz würde auch Europa von der neuen Pipeline profitieren. // moscow-baku.ru, Euractiv