Russische Regierung will Privatinvestitionen fördern

Anhand einer verstärkten Risikoabsicherung will der Staat verbesserte Bedingungen für Privatinvestoren schaffen, um nationale Projekte umzusetzen.

Anhand einer verstärkten Risikoabsicherung will russische Regierung verbesserte Bedingungen für Privatinvestoren schaffen, um nationale Projekte umzusetzen. Foto © Kremlin.ru

MOSKAU. Die von der staatlichen Wneschekonombank (VEB) im April 2019 gestartete Vergabe von Inlandsgarantien für nationale Investitionsprojekte hat bereits einen Umfang von über 400 Millionen Euro erreicht. Im Zuge eines Förderprogramms bürgt die VEB für 50 Prozent (oder mehr) des Projektrisikos. Die Inlandsgarantien umfassen vertragliche Verpflichtungen, Kreditgarantien und Investitionsgarantien für Zeiträume zwischen sieben und 20 Jahren. Sie sollen nicht nur das Risiko für einzelne Finanzinstitute verringern, sondern auch den Finanzierungszugang für Kreditnehmer erleichtern. Dadurch will die russische Regierung die Investitionsbedingungen für private Investoren verbessern. Für die Umsetzung nationaler Projekte werden bis 2024 rund 370 Milliarden Euro an Finanzmitteln benötigt, von denen etwa 45 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt kommen sollen. // RBC