Russlands Regierung fördert KMU

Zur Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen will die Regierung bei der öffentlichen Beschaffung einen KMU-Mindestanteil von 20 Prozent einführen.

Die russische Regierung will bei der öffentlichen Beschaffung den verpflichtenden Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen von 18 auf 20 Prozent heraufsetzen. Foto © kremlin.ru

MOSKAU. Die russische Regierung will bei der öffentlichen Beschaffung den verpflichtenden Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen von 18 auf 20 Prozent heraufsetzen. Hierzu unterzeichnete Premierminister Dmitrij Medwedew am vergangenen Freitag einen entsprechenden Beschluss. Die Maßnahme ist Teil der Stärkung von KMU in Russland.

Das Wirtschaftsministerium hat darüber hinaus einen Gesetzentwurf in die Duma eingebracht, der Firmen die Eintragung in das staatliche KMU-Register anstatt wie bisher jährlich auch quartalsweise erlaubt. Damit können Unternehmen schneller den Status eines KMU erhalten und entsprechende Vorteile genießen. // Kommersant