Grafik der Woche: Bestand der ausländischen Direktinvestitionen

Quelle: UNCTAD / eigene Darstellung

Der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen in die Wirtschaft der zentralasiatischen Staaten wächst kontinuierlich. Insbesondere in Usbekistan konnte 2018 ein Anstieg von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Die steigenden Zahlen gelten als Resultat der Reformpolitik des Ende 2016 gewählten Präsidenten Schawkat Mirsijojew. Mit seinem Machtantritt einher gingen eine umfassende Liberalisierung der Wirtschaft sowie eine zunehmende Öffnung des Marktes. Im Vergleich zu Kasachstan weisen die anderen Staaten der Region vergleichsweise geringe Zuwächse aus. Schlusslicht ist Kasachstan mit einer Zunahme des Investitionsbestands von lediglich 2,8 Prozent. Gleichzeitig weist das Land den mit Abstand größten Bestand an Investitionen der Region auf. Ausländische Investoren fördern insbesondere Großprojekte im Öl- und Gassektor, aber auch in der Textilindustrie (Usbekistan und Kirgisistan), der Metallurgie (Kasachstan), dem Bergbau (Tadschikistan) sowie dem Hochbau und der Energieinfrastruktur (Turkmenistan).