Hongkong weiter teuerste Stadt für Expats

FRANKFURT AM MAIN. Acht der zehn teuersten Städte der Welt für ins Ausland entsandte Mitarbeiter liegen in Asien. So wie im Jahr 2018 nimmt Hongkong auch in diesem Jahr wieder eine Spitzenstellung ein. Dort sind Immobilienmarkt und Währung an den US-Dollar gekoppelt – das treibt die Lebenshaltungskosten in der Sonderverwaltungsregion in die Höhe.

In Hongkong kostet ein Liter Benzin mit Abstand mehr als in den anderen 208 untersuchten Städten, und auch der Espresso in den angesagten Cafés der Metropole ist sehr viel teurer als anderswo. Foto: bady qb on unsplash

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Tokio beziehungsweise Singapur, auf Rang vier Seoul. Weitere Städte in den diesjährigen Top Ten sind Zürich (5), Shanghai (6), Aschgabat (7), Peking (8), New York City (9) und Shenzhen (10).

Das sind einige der Ergebnisse des aktuellen Cost-of-Living-Rankings, das vom internationalen  Beratungsunternehmen Mercer einmal jährlich durchgeführt wird und in dem die Lebenshaltungskosten für Expatriates in 209 Großstädten bewertet werden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Lebenshaltungskosten für Expats in allen untersuchten chinesischen Metropolen gestiegen. Alle rückten einen Platz nach oben, Shenzhen sogar um zwei Plätze. Neben den Kosten für Wohnen und Transport wurden unter anderem die Preise für eine Kinokarte, einen Espresso oder auch ein Big-Mac-Menu untersucht. Ein romantischer Abend zu zweit (Kinokarten, Abendessen im Steakhaus sowie zwei Kaffee) schlägt in Peking mittlerweile mit 163 US-Dollar zu Buche, das sind fast 20 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Zum Vergleich: In Polens Hauptstadt Warschau werden für einen vergleichbaren Abend 98 US-Dollar fällig, nur drei Dollar mehr als im Jahr 2009.