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Beschränkter Marktzugang für ausländische Gasturbinenhersteller

Russland erschwert Herstellern Zugang zum Gasturbinenmarkt. Der Anteil des Auslandskapitals darf 50 Prozent nicht übersteigen.

Russland erschwert Herstellern Zugang zum Gasturbinenmarkt. Foto: iStock © photosoup

MOSKAU. Ausländischen Herstellern von Turbinen im Leistungssegment von zu bis 500 MW wird der Zugang zum russischen Markt deutlich erschwert. Für die Anerkennung als russische Gasturbine müssen die Hersteller ab sofort über die Rechte an Technologie, Verfahren, Patenten, Konstruktion und technischer Dokumentation verfügen. Zudem darf der Anteil des Auslandskapitals 50 Prozent nicht übersteigen. Auch müssen alle Reparatur- und Wartungsdienstleistungen in Russland angesiedelt werden. Das Dekret von Ministerpräsident Medwedew soll zur Erhöhung der Energiesicherheit in Russland beitragen, wie es aus Regierungskreisen heißt.

Russland produziert selbst derzeit keine leistungsstarken Gasturbinen. Im ganzen Land gibt es lediglich ein Joint Venture zwischen Siemens und Power Machines, welches allerdings nicht den neuen Anforderungen der Regierung entspricht – der deutsche Partner hält 65 Prozent der Anteile. // Vesti.ru, Interfax