SPIK für Automobilzulieferer geplant

Neben Automobilherstellern sollen auch für Komponentenhersteller Sonderinvestitionsverträge abgeschlossen werden.

Neben Automobilherstellern sollen auch für Komponentenhersteller Sonderinvestitionsverträge abgeschlossen werden. Foto: iStock © deepblue4you

MOSKAU. Das russische Ministerium für Industrie und Handel diskutiert derzeit die Unterzeichnung von drei Sonderinvestitionsverträgen (SPIK) für die Herstellung von Automobilkomponenten. Bei den potenziellen Vertragspartnern handelt es sich um die deutschen Unternehmen Volkswagen und ZF Friedrichshafen sowie den Automobilzulieferer Faurecia aus Frankreich. Bisher wurden lediglich SPIKs mit Automobilherstellern abgeschlossen. Details zu den Verträgen wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Der SPIK ist ein staatlicher Mechanismus zur Vertiefung der Lokalisierung in Russland, der seit 2015 Anwendung findet. Ausländische Investoren erhalten dadurch Steuervorteile, staatliche Subventionen und vorteilhafte Lokalisierungsbedingungen im Gegenzug zu Technologie- und Know-how-Transfer. // Vedomosti, TASS