Einführung von Einwohnerdatenbank geplant

Die russische Regierung plant ab 2022 die elektronische Speicherung von personenbezogenen Daten in Form eines Personenregisters.

Die russische Regierung plant ab 2022 die elektronische Speicherung von personenbezogenen Daten in Form eines Personenregisters. Foto: iStock © Iaremenko

MOSKAU. Die russische Staatsduma plant ein Gesetz über die Einführung eines einheitlichen Personenregisters aller in Russland lebenden Menschen. Ab 2022 sollen mit der föderalen Steuerbehörde FNS als Betreiber personenbezogene Daten wie Name, Geburtsdatum, Verwandtschaftsverhältnisse, Versicherungs- und Steuerinformationen sowie Daten zur Ausbildung zusammengeführt und elektronisch gespeichert werden. Das Register soll zur Verbesserung der öffentlichen Verwaltung und der Qualität öffentlicher Dienstleistungen beitragen. Unter anderem könne so das Wahlrecht, die Wehrpflicht, aber auch eine mögliche Steuerhinterziehung besser überblickt werden, hieß es zur Begründung. Auch Sicherheitsdienste sollen Zugang zum Register erhalten. // Kommersant, Hightec