50 Milliarden Euro für ein modernes Sibirien

Im Zuge eines umfassenden Investitionsprogramms sollen Infrastruktur und Industrie in Sibirien modernisiert werden.

Im Zuge eines umfassenden Investitionsprogramms sollen Infrastruktur und Industrie in Sibirien modernisiert werden. Foto: iStock © grandriver

MOSKAU. Das 2018 von der russischen Regierung genehmigte Investitionsprogramm „Jenissejskaja Sibir“ sieht höhere Ausgaben in den sibirischen Regionen Krasnojarsk, Chakassien und Tywa vor. Dazu stehen umgerechnet rund 50 Milliarden Euro zur Verfügung, die sich aus privaten Mitteln sowie durch Zuschüsse aus föderalen und regionalen Haushalten zusammensetzen. Insgesamt beteiligen sich 60 Unternehmen, unter anderem RUSAL, Norilsk Nickel und SUEK, an dem Projekt. Insgesamt 32 Einzelvorhaben in den Bereichen Infrastruktur und Industrieförderung sollen bis 2035 umgesetzt werden.

Bei der Umsetzung der Investitionsvorhaben sollen moderne Technologien zum Einsatz kommen, was neue Marktchancen für Lieferanten von Maschinen und Anlagen bietet. Der deutsche Konzern SAP beteiligt sich bereits mit der Ausbildung von IT-Spezialisten an dem Projekt. In den Regionen werden traditionell große Mengen an Aluminium, Nickel und Kupfer abgebaut.