Schuhmarkt unterliegt ab jetzt der Kennzeichnungspflicht

Ab Juli erfolgt in Russland schrittweise die Implementierung der staatlichen Kennzeichnung von Schuhen.

Ab Juli erfolgt in Russland schrittweise die Implementierung der staatlichen Kennzeichnung von Schuhen. Foto: iStock © bonetta

MOSKAU. Die Regierung der Russischen Föderation hat eine Kennzeichnungspflicht für Schuhe eingeführt. Der entsprechende Beschluss wurde am 8. Juli 2019 veröffentlicht. Der dreigliedrige Prozess gestaltet sich wie folgt: In einer ersten dreimonatigen Phase ab 1. Juli 2019 werden zunächst alle Teilnehmer des Schuhmarktes registriert. Ab Oktober erhalten diese dann Zugang zu den Registern. Ab März 2020 wird dann der Verkauf von nicht gekennzeichneten Schuhen verboten. Wichtig: Die gesamte Umlaufware muss vollständig gekennzeichnet sein. Dies soll dem Verbraucherschutz dienen und wird als ein Instrument der Nachverfolgbarkeit und Transparenz bezeichnet.

An einer Testphase haben sich rund 2.000 Unternehmen beteiligt. Dabei wurden mehr als 70 Millionen sogenannter Data Matrix Codes vergeben. Branchenteilnehmern wird die Einhaltung der gesetzten Fristen nahegelegt. // Logirus