Toyota und CATL kooperieren

KÖLN. Die Toyota Motor Corporation und der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. (CATL) werden künftig bei der Lieferung und Entwicklung von Fahrzeugbatterien zusammenarbeiten.

Die Toyota Motor Corporation und der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Ltd. (CATL) werden künftig bei der Lieferung und Entwicklung von Fahrzeugbatterien zusammenarbeiten. Foto: iStock © loonger

Zudem haben die beiden Unternehmen Gespräche begonnen, die eine Vielzahl weiterer Felder abdecken, darunter Entwicklung neuer Technologien, Verbesserungen der Produktqualität sowie Wiederverwendung und Recycling von Batterien.

CATL mit Hauptsitz in Ningde (Provinz Fujian) ist der weltweit führende Zulieferer von Fahrbatteriesystemen und gewinnt angesichts der zunehmenden Antriebselektrifizierung vermehrt an Bedeutung. Toyota hat als eines der ersten Unternehmen die Verbreitung von elektrifizierten Fahrzeugen vorangetrieben und mehr als 13 Millionen Hybridfahrzeuge verkauft.

CATL und Toyota stimmen darin überein, dass zur Förderung einer weiteren Verbreitung elektrifizierter Fahrzeuge eine stabile Batterieversorgung und die Weiterentwicklung der Batterietechnologie unverzichtbar sind. Daher planen die beiden Unternehmen, gemeinsame Systeme einzuführen und sich zusammen an entsprechenden Initiativen zu beteiligen.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Mitteldeutsche Rundfunk auf seiner Webseite eine Meldung zu den neuesten CATL-Plänen in Thüringen veröffentlicht. Demnach soll die Investition des Batterieherstellers sehr viel höher ausfallen als ursprünglich geplant – statt 240 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre insgesamt 1,8 Milliarden Euro in den Bau der „Gigafactory“ zur Herstellung von Batteriezellen auf Lithium-Ionen-Basis investiert werden. Damit würde auch die Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze erheblich steigen. Statt 600 Mitarbeitern würden mehr als 2.000 Beschäftigte gebraucht, sagte CATL-Europachef Matthias Zentgraf dem MDR Thüringen. Als Gründe für die Aufstockung der Investition wurden Veränderungen in der Geschäftsentwicklung und der Marktnachfrage genannt.