Stärkung der russischen Medizinproduktion

MOSKAU. Die russische Regierung plant bei der öffentlichen Beschaffung großangelegte Unterstützungsmaßnahmen für inländische Hersteller von Medizinprodukten: Wenn zwei russische Hersteller mit gleichen Produkten an einer staatlichen Ausschreibung teilnehmen, werden ausländische Analoga vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die russische Regierung plant bei der öffentlichen Beschaffung großangelegte Unterstützungsmaßnahmen für inländische Hersteller von Medizinprodukten. Foto: iStock © zorazhuang

Diese Regelung soll allerdings nur dann gelten, wenn entsprechenden Produkte auf der Liste „Third Extra“ aufgeführt sind, welche nun um 14 Produktsegmente erweitert wurde. So sollen der Anteil einheimischer Medizinprodukte auf dem russischen Markt sowie der Ausbau der exportorientierten Industrie gefördert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Regierung. Ende 2018 lag der Anteil inländischer Medizinprodukte bei knapp 23 Prozent.