EU verlängert Russland-Sanktionen

BRÜSSEL. Am 20. Juni verlängerten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union die Sanktionen gegen Russland, die als Folge der Krim-Annexion seit 2014 verhängt worden sind, um ein weiteres Jahr bis zum Juni 2020.

Am 20. Juni verlängerten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union die Sanktionen gegen Russland. Foto: iStock © artJazz

Die Maßnahmen beschränken sich auf das Territorium der Krim und Sewastopols. Sie verbieten natürlichen und juristischen Personen aus der EU Investitionen sowie Im- und Exporte bestimmter Güter in und aus den entsprechenden Gebieten. Auch Tourismusdienstleistungen sind untersagt. Daneben gelten bis zum 31. Juli weiter Wirtschaftssanktionen gegen bestimmte Sektoren der russischen Wirtschaft sowie individuelle restriktive Maßnahmen gegen Einzelpersonen und Einrichtungen. Die EU sieht die Annexion der Krim und Sewastopols durch Russland als Völkerrechtsverletzung an und tritt mit den Sanktionen für die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine ein, so der Rat der Europäischen Union in einer offiziellen Pressemitteilung.