Tesa baut Standort Suzhou aus

NORDERSTEDT/SUZHOU. Mit einer Investitionssumme von mehr als 30 Millionen Euro will die Beiersdorf-Tochter tesa SE ihr Geschäft in den kommenden Jahren in Greater China vorantreiben.

Seit 2005 ist tesa in Suzhou mit einer Produktionsstätte und einer F&E-Abteilung ansässig. Damals fiel die Entscheidung, um nah bei den Kunden in China zu sein. In den kommenden Jahren werden 30 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Foto: tesa SE
Seit 2005 ist tesa in Suzhou mit einer Produktionsstätte und einer F&E-Abteilung ansässig. Damals fiel die Entscheidung, um nah bei den Kunden in China zu sein. In den kommenden Jahren werden 30 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Foto: tesa SE

Insgesamt sollen in diesem Jahr auf dem tesa-Gelände im Industriepark Suzhou fünf große Gebäude sowie einige kleinere Nutzflächen mit einer Fläche von 15.000 Quadratmetern entstehen. Als ersten Meilenstein sieht tesa den Neubau einer hochmodernen Reinraumeinheit am Standort Suzhou zur Herstellung von Präzisionsklebebändern für die Elektronik- und Automobilindustrie. „Im ersten Quartal 2020 soll die Produktion starten. Das ist sportlich, aber wir haben ein sehr gutes, internationales Team und viel Erfahrung mit solchen Großprojekten“, so Dr. Norman Goldberg, Vorstand Direct Industries. Zudem bilde die Reinraumtechnologie im tesa-Werk Hamburg eine optimale Basis für die Weiterentwicklung in Suzhou.

Die Grundsteinlegung für die Werkserweiterung erfolgte bereits Mitte Januar 2019. Langfristig sind weitere Investitionen in den Standort Suzhou geplant, unter anderem in die Erweiterung von Büro- und Laborflächen sowie den Ausbau des sogenannten Application Solution Centers. Dort haben Kunden die Möglichkeit, gemeinsam mit Mitarbeitern aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung beziehungsweise aus dem Bereich Anwendungstechnik an der Neu- beziehungsweise Weiterentwicklung ihrer Produkte zu arbeiten.

Zurzeit sind in Greater China rund 630 Mitarbeiter für tesa tätig, davon 240 im Werk Suzhou.