Sinkende Erwartungen gegenüber Russland-Geschäft

BERLIN. Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), sieht die aktuellen deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen kritisch.

Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, sieht die aktuellen deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen kritisch. Foto: Fotograf Michael Tewes

„Bei deutschen Firmen mit Russland-Geschäft sind die Aussichten derzeit alles andere als rosig“, erklärte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Laut einer Umfrage der DIHK seien sowohl die Erwartungen als auch die Exporte deutscher Unternehmen in Russland zurückgegangen. Als Gründe nennt er die fehlenden Modernisierungsbemühungen Russlands sowie Auswirkungen US-amerikanischer Sanktionen. Als Beratungsinstanz empfiehlt die DIHK deutschen Unternehmen, geplante Investitionen in Russland genauestens zu prüfen und auch mögliche Handelshemmnisse mit den USA zu berücksichtigen.