E3 betonen Realisierung der ersten INSTEX-Transaktion

TEHERAN. Die Botschafter Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs in Teheran betonten in einer Erklärung, bald die erste Transaktion mithilfe der Zweckgesellschaft „INSTEX“  durchführen zu wollen.

Foto: iStock © GA161076

„Die britischen, französischen und deutschen Botschafter im Iran begrüßten diese Woche Vertreter von INSTEX und technische Experten in Teheran zu Gesprächen mit den iranischen Experten und Ansprechpartnern“, heißt es in der Erklärung, die von der britischen Botschaft in Teheran am 12. Juni veröffentlicht wurde.

„Diese Diskussionen, die durch das EU-TAIEX-Instrument unterstützt wurden, haben dazu beigetragen, unsere gemeinsamen Bemühungen voranzutreiben, um sicherzustellen, dass der mit EU- und internationalem Recht konforme Handel mit dem Iran fortgesetzt werden kann, unter anderem über die Zweckgesellschaft INSTEX.“

Die drei Diplomaten stellten noch einmal klar, dass sie „den wirtschaftlichen Druck“, dem das iranische Volk ausgesetzt ist, verstehen: „Wir haben uns verpflichtet, mit dem Iran zusammenzuarbeiten, um die erste Transaktion von INSTEX so schnell wie möglich durchzuführen. Ein solcher Expertenaustausch ist der beste Weg, um uns unserem gemeinsamen Ziel näher zu bringen, die legitimen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran zu erleichtern. In Anbetracht dessen haben sich beide Seiten auf einen Fahrplan geeinigt, um die Fortschritte zu beschleunigen.“

Die Zweckgesellschaft INSTEX, die wie eine Tauschbörse fungieren soll, wurde im Januar von Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingerichtet, um den Handel mit dem Iran unter US-Sanktionen zu ermöglichen.