Update für SPIK 2.0

MOSKAU. Die russische Staatsduma verabschiedete vergangene Woche eine Neuauflage des Investitionsmodells SPIK 2.0. Nach Angaben der Informationsagentur RBC können künftig nur Unternehmen von den Sonderinvestitionsbedingungen profitieren, die Innovationen im Bereich von Technologieentwicklung und -transfer umsetzen.

Die russische Staatsduma verabschiedete vergangene Woche eine Neuauflage des Investitionsmodells SPIK 2.0. Foto: iStock © VvoeVale

Damit steht die industrielle Produktion nicht mehr wie bisher im Vordergrund. Investoren müssen sich von nun an auf strengere Auswahlverfahren, einen intensiveren Wettbewerb und langwierigere Genehmigungsprozesse einstellen. Im Gegenzug wurden Anforderungen an die Einlagesumme abgeschafft und der Investitionszeitraum auf bis zu 15 Jahre (bei einer Investitionssumme von bis zu 50 Milliarden Rubel) beziehungsweise 20 Jahre (wenn mehr als 50 Milliarden Rubel investiert werden) verlängert. Zuvor betrug der Höchstförderzeitraum maximal zehn Jahre. Auch wird die Gewinnsteuer für die gesamte Laufzeit der Investitionsprojekte gesenkt.

Gesonderte vorteilhafte Investitionsbedingungen im Rahmen des sogenannten Sonderinvestitionsvertrags (SpezInvestKontrakt – SPIK) werden durch die russische Regierung seit 2015 vergeben. In den vergangenen vier Jahren wurden 33 Verträge im Gesamtwert von rund sechs Milliarden Euro abgeschlossen.