Brachflächen mit forstwirtschaftlichem Potenzial

MOSKAU. Laut Berechnungen von Greenpeace liegen in Russland bis zu 80 Millionen Hektar Ackerland brach. Dies entspricht etwa 4,5 Prozent der Fläche des Landes, berichtet die Tageszeitung Vedomosti.

Laut Berechnungen von Greenpeace liegen in Russland bis zu 80 Millionen Hektar Ackerland brach. Foto: iStock © Pavliha

Auf diesem Brachland können zwar keine Nutzpflanzen mehr angebaut werden, so ein Vertreter von Greenpeace, jedoch eigne es sich zur Aufzucht von Wäldern. Sollten die Brachgebiete auf diese Art und Weise landschaftlich genutzt werden, könnte die Holzernte in Russland schrittweise um über 30 Prozent auf knapp 300 Millionen Kubikmeter gesteigert werden. Zudem könnten in ländlichen Gebieten bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Bisher verbietet ein Gesetz die Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen. Dies soll sich jedoch mit den ab Juli 2019 gültigen Anpassungen im Forstgesetzbuch ändern.