Russland, Deutschland und Frankreich wollen am Abkommen mit Iran festhalten

MOSKAU/BERLIN. Der russische Präsident Wladimir Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron haben am Dienstag, 21. Mai, in einem Telefongespräch die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Atomabkommens bekräftigt, teilte der Kreml in einer Verlautbarung mit.

Russland, Deutschland und Frankreich wollen am Abkommen mit Iran festhalten. Foto © kremlin.ru

„Bei der Erörterung der Situation im Zusammenhang mit dem iranischen Atomabkommen wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dieses Abkommens, das ein Schlüsselfaktor für die Wahrung der internationalen Stabilität und Sicherheit ist, aufrechtzuerhalten. Russland, Frankreich und Deutschland bekräftigten ihr Engagement für eine weitere, für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit dem Iran im Handels- und Wirtschaftsbereich“, so die Erklärung des Kreml.

Auch das Büro von Bundeskanzlerin Merkel bekräftigte in einer Erklärung am Dienstag, dass die drei Staats- und Regierungschefs das Erfordernis unterstrichen, „Iran zum Verbleib im Nuklearabkommen zu bewegen, zu dessen Erhalt sie sich übereinstimmend bekannten.“