26. iran agroofood mit 180 ausländischen Ausstellern

BERLIN. Die Messe iran agrofood findet mit 180 ausländischen und ungefähr 700 lokalen Ausstellern vom 18. bis 21. Juni 2019 zum 26. Mal auf dem Teheraner Internationalen Messegelände statt.

Die Messe iran agrofood findet mit 180 ausländischen und ungefähr 700 lokalen Ausstellern vom 18. bis 21. Juni 2019 zum 26. Mal auf dem Teheraner Internationalen Messegelände statt. Foto © IRNA

Die iran agrofood steht als Leitmesse für die Agrar- und Lebensmittelindustrie des Landes und insbesondere für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, sowie für die Vieh- und Geflügelproduktion unter der Schirmherrschaft des iranischen Landwirtschaftsministeriums und des Ministeriums für Industrie, Handel und Bergbau. Veranstalter der Messe ist die fairtrade Messe und Ausstellungs GmbH aus Heidelberg.

Auf der diesjährigen Messe präsentieren sich über 20 deutsche Firmen, davon zwölf Aussteller auf dem offiziellen, im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisierten deutschen Gemeinschaftsstand. Weitere offizielle Pavillons haben Österreich, Italien, Russland, Indien, die Türkei, Brasilien und China.

Die iran agrofood besteht aus fünf Teilausstellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: iran agro, iran food + bev tec, iran bakery + confectionery, iran food ingredients und iran food+hospitality.

Im Jahr 2018, als iran agrofood sein 25-jähriges Jubiläum feierte, traten auf der Messe noch 490 ausländische und insgesamt 1.225 Aussteller aus 29 Ländern auf, mit mehr als 40.000 Besuchern. Dass die Zahl der ausländischen Aussteller dieses Jahr aufgrund der Wiederaufnahme der US-Sanktionen zurückgeht, war zu erwarten. Dennoch ist der Veranstalter zufrieden. „In Anbetracht der wirtschaftspolitischen Lage ist es ein Erfolg“, sagte Paul März, Geschäftsführer der fairtrade Messe GmbH, dem OWC-Verlag.

Der Lebensmittel- und Agrarsektor des Iran ist zwar nicht von den US-Sanktionen betroffen, dennoch haben die Firmen Schwierigkeiten bei der Zahlungsabwicklung ihrer Geschäfte, da die meisten europäische Banken sich größtenteils aus dem Iran-Geschäft zurückgezogen haben.