NRW weiter beliebt bei ausländischen Investoren

DÜSSELDORF. Mit insgesamt 426 Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekten im Jahr 2018 ist Nordrhein-Westfalen 2018 bei ausländischen Investoren auch weiterhin gefragt.

Mit insgesamt 426 Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekten im Jahr 2018 ist Nordrhein-Westfalen 2018 bei ausländischen Investoren auch weiterhin gefragt. Foto: iStock © jotily

Mit einem Anteil von 21 Prozent ist NRW bundesweit der beliebteste Investitionsstandort für internationale Unternehmen. Das spiegelt sich auch in der Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze wider: Erstmals werden durch ausländische Investitionen mehr als 10.000 potenzielle Arbeitsplätze erwartet, so die Bilanz der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST.

Zahlen und Fakten im Überblick:

Die Region Düsseldorf war auch 2018 führender Standort in NRW mit 42 Prozent aller Investitionsprojekte, gefolgt von der Metropole Ruhr mit 21 Prozent und der Region Köln/Bonn mit 15 Prozent.

Knapp ein Drittel der potenziell neu geschaffenen Arbeitsplätze entstand in der Metropole Ruhr. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Region Düsseldorf und der Niederrhein, der sich um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte.

Greater China liegt mit 72 Investitionsprojekten (Vorjahr: 96) weiterhin mit Abstand an der Spitze.

Im Aufwärtstrend sind die USA, die sich nach einem Einbruch im Jahr 2017 wieder deutlich auf 45 FDI-Fälle steigerten.

Auch die Türkei bestätigt ihre Position als bedeutendes Investorenland mit 44 Investitionsprojekten.

Darüber hinaus investierten auch Firmen aus Japan im vergangenen Jahr stärker als bisher: Mit 33 Projekten hat sich die Zahl im Vergleich zu 2017 fast verdoppelt.

Mit rund 2.450 geplanten Arbeitsplätzen – ein Anteil von knapp 25 Prozent – bleiben US-amerikanische Unternehmen der Jobmotor Nummer eins in NRW. Im Vergleich zum Vorjahr bauen die USA diese Spitzenposition stark aus.

Zum hohen Arbeitsplatz-Ergebnis 2018 tragen insbesondere auch Investitionsprojekte aus Großbritannien bei, die über 1.100 potenzielle Jobs im Land schaffen.

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