Irans Handel mit der EU sinkt um 80 Prozent

LUXEMBURG. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 belief sich der Außenhandel zwischen Iran und den EU-Mitgliedstaaten laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union, Eurostat, auf 757 Millionen Euro, was einem Rückgang von fast 80 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 belief sich der Außenhandel zwischen Iran und den EU-Mitgliedstaaten laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union, Eurostat, auf 757 Millionen Euro. Foto: European External Action Service / Lizenz: CC BY-NC 2.0 / Quelle: Flickr

Mit Ausnahme von Zypern und Slowenien verzeichnete der iranische Handel mit allen anderen EU-Mitgliedstaaten einen Rückgang. Der Warenverkehr des Iran mit Zypern und Slowenien nahm um 9,9 Prozent bzw. 0,8 Prozent zu, mit den übrigen 26 EU-Mitgliedstaaten ging er zurück.

Der Handel mit Griechenland (7,96 Mio. Euro), Luxemburg (66,41 Mio. Euro), Spanien (32,61 Mio. Euro), Frankreich (52,51 Mio. Euro) und Polen (10,03 Mio. Euro) verzeichnete die stärksten Rückgänge.

Der deutsch-iranische Außenhandel sank im Januar und Februar 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51 Prozent auf 264 Millionen Euro. Das hatte das Statistische Bundesamt im April bekannt gegeben. Deutsche Exporte nach Iran betrugen mit einem Rückgang von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 223 Millionen Euro. Importe aus Iran beliefen sich in den ersten zwei Monaten dieses Jahres auf 41 Millionen Euro und gingen somit um 42 Prozent zurück.