Siemens und SPIC vereinbaren umfassende Kooperation

PEKING/MÜNCHEN. Ende März dieses Jahres haben Siemens und die State Power Investment Corporation Limited (SPIC) ein strategisches Partnerschaftsabkommen abgeschlossen.

Unterzeichnung des strategischen Partnerschaftsabkommens durch Qian Zhimin, Chairman der SPIC, und Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, am 26. März 2019 in Peking. Foto: www.siemens.com/presse

Siemens und SPIC werden bei Demonstrationsprojekten im Hightech-Bereich zusammenarbeiten, so zum Beispiel bei der Digitalisierung von Kraftwerken, bei Wasserstoffprojekten und dem Smart Energy Management für ein dezentrales Energiesystem. Zudem soll ein Lieferantennetzwerk in China aufgebaut werden. Darüber hinaus wollen beide Parteien bei der Projektabwicklung kooperieren sowie bei der Entwicklung von geeigneten Gas-to-Power-Projekten weltweit. Das Abkommen erweitert die Zusammenarbeit im Bereich der Kraftwerkstechnik über die ebenfalls im März mit der China United Heavy-Duty Gas Turbine Company (UGTC) – an der SPIC die Mehrheitsanteile hält – unterzeichnete Technologiekooperation bei großen Gasturbinen hinaus.

In China wächst der Bedarf an elektrischer Energie weiter. Gleichzeitig ist die Regierung entschlossen, die Luftqualität durch einen Wechsel im Energiemix von Kohle auf Erdgas zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist China bereits heute einer der weltweit wichtigsten Märkte für Gasturbinen und wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.