Milliarden-Abkommen für die umstrittene Neue Seidenstraße

PEKING. Ende April fand in der Hauptstadt Chinas die internationale Konferenz zur Neuen Seidenstraße statt, bei der rund 40 Staatschefs der ganzen Welt zusammenkamen, um über die Zukunft des Infrastrukturprojekts zu verhandeln.

Ende April fand in der Hauptstadt Chinas die internationale Konferenz zur Neuen Seidenstraße statt, bei der rund 40 Staatschefs der ganzen Welt zusammenkamen, um über die Zukunft des Infrastrukturprojekts zu verhandeln. Foto: kremlin.ru

Dabei wurden nach Angaben des chinesischen Präsidenten Xi Jinping Abkommen mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet 57 Milliarden Euro geschlossen. Zu den genauen Vertragsinhalten äußerte er sich nicht. Wie ZEIT ONLINE berichtet, stehen Deutschland sowie viele andere EU-Staaten dem chinesischen Großprojekt kritisch gegenüber: Abgesehen davon, dass China weder Sozial- noch Umweltstandards gerecht werde, werde die ausländische Bauindustrie bei der Initiative vernachlässigt sowie finanziell schwache Länder ausgenutzt.