Lokalisierungspolitik fördert deutsche Investitionen

MOSKAU. Deutsche Unternehmen haben 2018 mit rund 3,3 Milliarden Euro so viel in die russische Wirtschaft investiert, wie seit der Finanzkrise 2008/09 nicht mehr.

Deutsche Unternehmen haben 2018 mit rund 3,3 Milliarden Euro so viel in die russische Wirtschaft investiert, wie seit der Finanzkrise 2008/09 nicht mehr. Foto: iStock © mediaphotos

Wie das Handelsblatt berichtet, wird insbesondere die russische Lokalisierungspolitik als Grund hierfür genannt. Großaufträge des russischen Staates erfordern im Sinne der Importsubstitution eine lokale Produktion ausländischer Unternehmen im Land. Als weiterer Zugfaktor für ausländische Investments nennt die Zeitung den Wertverlust des Rubels. Der Vorstandsvorsitzende der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK) Matthias Schepp wies auf das Urvertrauen der deutschen Unternehmer in Russland hin: Wer das Land kenne, lasse sich nicht von politischen Unruhen abschrecken.