Weltbank und IWF korrigieren Prognosen zur Rezession in Iran

WASHINGTION. Laut Berichten von Weltbank und Internationalem Währungsfonds wird die iranische Wirtschaft in diesem Jahr noch stärker schrumpfen als bisher erwartet. Beide Organisationen haben ihre vorherigen Prognosen korrigiert.

Laut Berichten von Weltbank und Internationalem Währungsfonds wird die iranische Wirtschaft in diesem Jahr noch stärker schrumpfen als bisher erwartet. Foto: IMF Staff Photograph/Stephen Jaffe / Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 / Quelle: Flickr

Die Weltbank berichtete, dass das BIP des Iran 2019 um 3,8 Prozent schrumpfen würde, und der IWF gibt eine noch schlechtere Prognose: sechs Prozent Rückgang.

Die neue Vorhersage der Weltbank fällt um 0,2 Prozent niedriger aus als in ihrem letzten Bericht, der im Januar veröffentlicht wurde.

Auch der IWF änderte seine zuletzt veröffentlichten Prognosen mit pessimistischeren Aussichten.

Der IWF prognostizierte, dass die iranische Wirtschaft in diesem Jahr um massive 6,0 Prozent schrumpfen wird, die schlechteste Entwicklung seit ihrem Rückgang um 7,7 Prozent im Jahr 2012, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Die jüngste Zahl stellte eine starke Verschlechterung gegenüber der im Oktober prognostizierten Rezession um 3,6 Prozent dar, da die US-Sanktionen den entscheidenden Erdölsektor des Landes am Persischen Golf treffen.

Sowohl die Weltbank als auch der IWF sind der Ansicht, dass der Rückgang des iranischen BIP auf die Auswirkungen der US-Sanktionen zurückzuführen ist, insbesondere auf den Rückgang der Ölexporte.

Laut der IWF-Prognose wird die iranische Wirtschaft erst ab dem Zeitraum 2020 bis 2024 wieder wachsen, jedoch lediglich zwischen 0,2 und 1,1 Prozent.