OstContact Lunch in Moskau: Fünf Jahre Russland-Sanktionen

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Seit mittlerweile fünf Jahren muss Russland mit den Sanktionen leben. Worauf zielen diese Strafmaßnahmen noch ab? Welche Wirkung haben sie bisher entfaltet und wie sollten Unternehmen damit umgehen?

Diesen und anderen Fragen widmen wir uns beim ersten OstContact Lunch am 18. April in Moskau, bei dem Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft in angenehmer Atmosphäre und bei einem Mittagessen über die Folgen von fünf Jahren Russland-Sanktionen diskutieren werden.

Stimmen zu den Sanktionen

Vladislav Belov
Moskauer Wirtschaftswissenschafter im Sputnik-Interview:
„Die Sanktionen sind ganz klar ein Nachteil, aber Russland hat in dieser Zeit erfolgsversprechende Industrie-Strategien entwickelt. Das Minsker Abkommen sollte erfüllt werden, aber parallel dazu sollten die Sanktionen abgebaut werden“

Gabriel Felbermayr
Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW):
„Sanktionen sind zwar effektiv darin, Handlungsbeziehungen zu stören oder zu zerstören, aber die intendierten Politikveränderungen werden nur selten erreicht.“

Gerd Lenga,
Rechtsanwalt und Schiedsrichter am Internationalen Wirtschaftsschiedsgericht für Russland:
„Das wirft die berechtigte Frage auf, welchen Zweck EU und USA mit den Sanktionen verfolgen. Geht’s bei den immer neuen (US) Sanktionen darum, bevorzugt den Export von US-Energieressourcen zu forcieren?“

Michael Harms
Vorsitzender der Geschäftsführung, Ost-Ausschuss – Osteuropaverein:
„Die Sanktionen kann man nicht ignorieren, aber sie berühren objektiv gesehen nur wenige Branchen. Obwohl neue US-Sanktionen wie ein Damoklesschwert über dem Russland-Geschäft hängen, nimmt das Vertrauen wieder zu. Es gibt Chancen, setzt sie um.“

Foreign Affairs 22.08.2018
The critics are wrong. Russian sanctions are a history of success. And the newest, most potent sanctions could prompt significant change within Russia. […] the prospect of significant further sanctions curbed Russian escalation on the ground and,[…], forced Russia to scale back its ambitions.


18. April 2019, 12:30-14:30 Uhr / Registrierung ab 12:00
Haus der Deutschen Wirtschaft
1. Kasatschij pereulok 7, 119017 Moskau, Russland

Anmeldeschluss: 17.04.19
Anmeldung und weitere Informationen
events@owc.de / owc.de
Tel. +7 926 879 28 00 / Erik Schnaitl

 

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