Siemens-Chef Kaeser hat APA-Vorsitz übernommen

BERLIN. Siemens-Chef Joe Kaeser hat die Führung des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA) vom früheren Voith-Chef Hubert Lienhard übernommen. Der Festakt fand am 26. Februar 2019 im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

APA-Festakt zur Übergabe des Vorsitzes an Joe Kaeser: (v.l.n.r.) Holger Bingmann, Eric Schweitzer, Hubert Lienhard, Angela Merkel, Joe Kaeser, Hans-Georg Frey, Hans-Walter Peters, Dieter Kempf. Foto: © Christian Kruppa
APA-Festakt zur Übergabe des Vorsitzes an Joe Kaeser: (v.l.n.r.) Holger Bingmann, Eric Schweitzer, Hubert Lienhard, Angela Merkel, Joe Kaeser, Hans-Georg Frey, Hans-Walter Peters, Dieter Kempf. Foto: © Christian Kruppa

Für den neuen APA-Chef spielt der Dialog mit China eine Schlüsselrolle. Zudem will er die Beziehungen zu Asien generell ausbauen: „In diesen bewegten Zeiten müssen wir unsere Positionen überall in Asien, nicht nur in China, selbstbewusst vertreten und die Beziehungen ausbauen. Deutschland steht wie kaum ein anderes Land für offenen und fairen Handel. In einer von Globalisierung und Digitalisierung geprägten Welt sollten Nationalismus, Protektionismus und Alleingänge keinen Raum haben“, so Kaeser.

Für den nach fünf Jahren scheidenden APA-Vorsitzenden und vormaligen Voith-CEO Hubert Lienhard war „der APA-Vorsitz die spannendste Aufgabe, die sich ein deutscher Manager in dieser Zeit komplexer Veränderungen wünschen konnte“. In dieser Zeit „haben wir unsere Positionierung gegenüber der wichtigsten Wachstumsregion der Welt in vielen Bereichen neu justiert“, sagte Lienhard anlässlich der Vorsitz-Übergabe.

Kaeser dankte seinem Vorgänger ausdrücklich für seine herausragende Leistung an der Spitze der deutschen Asien-Wirtschaft. Er habe in seiner Amtszeit gegenüber Asien den Dreiklang aus Partnerschaft, Gleichbehandlung und nachhaltiger Entwicklung geprägt und es geschafft, dass insbesondere die Forderung nach Gleichbehandlung mittlerweile auch ein Credo der deutschen Politik gegenüber China geworden ist.