Knorr-Bremse-Kooperation bei Elektrobussen in China

MÜNCHEN/SHANGHAI. Die Knorr-Bremse AG und die Zhengzhou Yutong Group Co., Ltd. verstärken ihre Zusammenarbeit.

Knorr-Bremse-Produktion in Shiyan in der Provinz Hubei. Kontakte nach China pflegt der Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge bereits seit Ende der 1970-er Jahre und unterhält dort heute 13 Produktionsstandorte samt Joint Ventures. Foto: Knorr-Bremse
Knorr-Bremse-Produktion in Shiyan in der Provinz Hubei. Kontakte nach China pflegt der Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge bereits seit Ende der 1970-er Jahre und unterhält dort heute 13 Produktionsstandorte samt Joint Ventures. Foto: Knorr-Bremse

Künftig sollen alle neuen Elektrobusse von Yutong standardmäßig mit maßgeschneiderten elektronischen Bremssystemen (EBS) von Knorr-Bremse ausgestattet werden. Da die Praxistests in der Kategorie Vollbusse mit acht bis zwölf Metern Länge erfolgreich verliefen, soll die Zusammenarbeit auch auf alle weiteren Elektrobusmodelle ausgeweitet werden, teilte der Hersteller von Bremssystemen mit. Ein entsprechender Liefervertrag wurde kürzlich unterzeichnet.

Hersteller und Betreiber von Bussen in China räumen den Themen Sicherheit, Effizienz und Energieeinsparung bereits seit einigen Jahren hohe Priorität ein. In Europa wurde der Wandel von pneumatischen Antiblockiersystemen zu elektronischer EBS bereits vor zehn Jahren vollzogen. Die Vorteile einer elektronischen Steuerung gegenüber einer konventionellen pneumatischen sind kürzere Ansprechzeiten und Bremswege – und damit eine erhöhte Sicherheit auf der Straße.