OMV: Nord Stream 2 wird nicht teurer

Foto © Nord Stream 2 / Paul Langrock

WIEN. Der Wiener Ölkonzern OMV rechnet trotz strengerer Auflagen aus der Europäischen Union nicht mit einer Verzögerung oder Verteuerung des Milliarden-Projekts Nord Stream 2. Das erklärte Konzernchef Rainer Seele in einem Interview mit der FAZ. Die EU-Kommission und die EU-Länder hatten sich Mitte Februar vorläufig darauf geeinigt, dass die sogenannte Gasrichtlinie so geändert werden soll, dass Pipelines aus Drittländern wie Russland in die EU grundsätzlich denselben Regeln unterworfen werden wie innerhalb der EU. Der Besitz und Betrieb von Pipelines in einer Hand wird verboten. OMV ist neben Engie, Royal Dutch Shell, Wintershall und Uniper an der Finanzierung des 9,5 Milliarden teuren Pipelineprojekts beteiligt. Die fünf europäischen Energieunternehmen haben sich dazu bereit erklärt, jeweils maximal 950 Millionen Euro in das Projekt zu investieren.