Siemens investiert in Hochgeschwindigkeitsstrecke Tscheljabinsk-Jekaterinburg

MÜNCHEN/MOSKAU. Der Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), das russische Konsortium „Uralskaja Skorostnaja Magistrala“ (USM) und Siemens haben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Absichtserklärung für den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Tscheljabinsk nach Jekaterinburg unterzeichnet.

Siemens wird in Hochgeschwindigkeitsverkehr Tscheljabinsk-Jekaterinburg investieren. Foto: iStock © vladj55

Das berichten deutsche und russische Medien. In das Hochgeschwindigkeitsprojekt sollen insgesamt rund 360 Milliarden Rubel (4,8 Mrd. EUR) investiert werden. Davon soll ein großer Teil aus dem Staatshaushalt kommen. Der Bau soll 2021 starten. Für das Jahr 2025 ist die Inbetriebnahme geplant. Siemens ist Teil des deutschen HGV-Konsortiums, das Unternehmen und Experten aus Deutschland vereint, die sich am Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes in Russland beteiligen möchten. Die dreizehn Teilnehmer der HGV-Initiative kommen aus der Bahnindustrie sowie der Bau- und Finanzwirtschaft. Neben Siemens sind das unter anderem die Deutsche Bahn, die Deutsche Bank und STRABAG.