Flixbus kommt nach Russland

WIEN. Das deutsche Fernbusunternehmen Flixbus will auf den russischen Markt kommen.  Die Firma verhandelt aktuell über das Geschäftsmodell und ist auf der Suche nach Personal, berichtet Kommersant.

Das deutsche Fernbusunternehmen Flixbus will auf den russischen Markt kommen. Foto: Flixbus

Flixbus schlägt dem Bericht zufolge folgendes Partnerschaftsmodell vor: Der Konzern wird mindestens 50 Prozent der Sitzplätze im Bus selbst zu kaufen, die Fahrer schulen und Fahrzeuge mit eigener Software und Technik ausstatten. Dafür will Flixbus 30 Prozent der Einnahmen kassieren. Die Vertragslänge soll bei mindestens eineinhalb Jahren liegen. „Wir können bestätigen, dass wir in einer frühen Geschäftsaufbauphase sind. Als Hauptdrehkreuz soll Moskau dienen. Wie in allen anderen Märkten möchten wir mit regionalen Busunternehmen, von denen bereits zahlreiche großes Interesse an der Geschäftsidee von Flixbus zeigten, ein qualitativ hochwertiges Fernbusangebot für russische Fahrgäste aufbauen“, sagt Pressesprecher Martin Mangiapia. Quellen zufolge will das Unternehmen Ende Februar mit seinem Russland-Geschäft starten. Bislang gibt es keine Angaben zu möglichen Reiserouten. Als lukrativ gelten Busverbindungen von Moskau in größere Städte im Umkreis von 300 bis 500 Kilometern – vor allem, wenn es keine Bahnanbindung gibt.