Beschränkung importierter Straßenbaumaschinen bei Staatsprogramm geplant

MOSKAU. Das russische Industrie- und Handelsministerium will die Verwendung von geleasten importierten Straßenbaumaschinen für Projekte des Staatsprogramms „Wohnraum und städtische Umwelt“ beschränken.

Das russische Industrie- und Handelsministerium will die Verwendung von geleasten importierten Straßenbaumaschinen für Projekte des Staatsprogramms „Wohnraum und städtische Umwelt“ beschränken. Foto: iStock © MartinLisner

Das gab Minister Denis Manturow bekannt, wie Kommersant berichtet. Manturow zufolge sei es zwar verboten, importierte Maschinen für das Programm zu erwerben, Unternehmen würden die Beschränkung jedoch durch die Miete von Dienstleistungen umgehen. „In diesem Zusammenhang haben wir der Regierung bereits einen Vorschlag zur Ausweitung der Leasingbeschränkungen vorgelegt“, sagte Manturow bei einem Treffen mit Premierminister Dmitrij Medwedjew. Um die Nachfrage nach russischen Straßenbaumaschinen zu erhöhen, schlug der Minister vor, das Leasingprogramm auszuweiten. Die Regierung hatte ein Subventionsprogramm für das Leasing von Straßenbau- und Nutzmaschinen gestartet. Das Subventionsvolumen betrug 2018 1,8 Milliarden Rubel (24 Mio. EUR). Insgesamt wurden über 5.600 Vorzugsleasingverträge abgeschlossen, fast viermal mehr als ein Jahr zuvor.