Moskauer Zentraler Autobahnring geht später in Betrieb

MOSKAU. Der Bau des Zentralen Autobahnrings (ZKAD) in der Region Moskau verzögert sich. Das berichtet die russische Rechnungskammer. Gründe seien eine qualitativ nicht ausreichende Planung und Verzögerungen bei der Registrierung und dem Erwerb von Grundstücken, erklärt die Behörde.

Der Bau des Zentralen Autobahnrings (ZKAD) in der Region Moskau verzögert sich. Foto: iStock @ Svetlana-Cherruty

Darüber hinaus gebe es gemessen an der Projektgröße zu wenig Arbeiter. Die Hauptarbeiten werden deshalb nicht vor dem vierten Quartal 2020 abgeschlossen werden, einige Abschnitte werden nicht vor dem zweiten Quartal 2021 in Betrieb gehen. Der Bau des Zentralen Autobahnrings oder der A113 begann im Jahr 2014. Die Länge der Route beträgt 530 Kilometer. Die Gesamtkosten des Projekts wurden bisher auf 300 Milliarden Rubel (4,0 Mrd. EUR) geschätzt. Der Staat erhofft sich 2019 bis 2020 Einnahmen aus dem Betrieb des ZKAD in Höhe von 22,4 Milliarden Rubel.