DIHK: INSTEX muss jetzt zügig ihre Arbeit aufnehmen

BERLIN. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht sich angesichts der neuen Zweckgesellschaft, die unter US-Sanktionen die Zahlung bei den Iran-Geschäften abwickeln soll, „leichte Hoffnung“ für den deutsch-iranischen Handel.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht sich angesichts der neuen Zweckgesellschaft, die unter US-Sanktionen die Zahlung bei den Iran-Geschäften abwickeln soll, „leichte Hoffnung“ für den deutsch-iranischen Handel. Foto: NATO North Atlantic Treaty Organization / Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 / Quelle: Flickr

Die unter dem Namen „INSTEX“ (Instrument in Support of Trade Exchanges) gegründete Gesellschaft soll als eine Art Tauschbörse agieren.

„Die Uhr zur Rettung der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen ist fast abgelaufen“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dazu der Nachrichtenagentur dpa.

„Das deutsche und europäische Iran-Geschäft läuft Gefahr, gänzlich zum Erliegen zu kommen“, meinte er weiter. Deutsche Unternehmen hätten sich mit ihrem Personal angesichts der aktuellen Lage aus der islamischen Republik zurückgezogen und ihre Repräsentanzen geschlossen. Bereits mit der Einführung neuer US-Sanktionen im vergangenen November seien die deutschen Iran-Exporte gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent zurückgegangen.

Die neue Zweckgesellschaft gebe „Anlass für leichte Hoffnung“, so Teier. Allerdings müsse sie „jetzt zügig ihre Arbeit aufnehmen und dabei unbürokratisch handhabbar sein.“