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Regierung genehmigt ersten Abschnitt der HGV-Strecke Moskau-Kasan

MOSKAU. Der stellvertretende Premierminister Maxim Akimow hat den ersten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsverkehr-Strecke (HGV) von Moskau nach Kasan genehmigt. Die Strecke soll in Shelesnodoroshnyj im Gebiet Moskau starten und bis Gorochowets in der Oblast Wladimir nahe Nishnij Nowgorod verlaufen, berichtet Kommersant.

Der stellvertretende Premierminister Maxim Akimow hat den ersten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsverkehr-Strecke (HGV) von Moskau nach Kasan genehmigt. Foto: iStock © Serjio74

Die Kosten für den ersten Abschnitt werden auf mehr als 600 Milliarden Rubel (rund acht Mrd. EUR) veranschlagt. Davon sollen 200 Milliarden Rubel aus dem Haushalt kommen, weitere 200 Milliarden Rubel von der russischen Eisenbahn RZD und der Rest von einem Konzessionär, der bisher noch nicht ausgewählt wurde. Das Finanzministerium hatte die Kosten inzwischen als zu hoch erklärt. Der weitere Bau der Strecke bis nach Kasan werde erst dann fortgesetzt, wenn genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stünden. „Derzeit wird gemeinsam mit dem Kunden des Projekts gearbeitet, um mögliche Finanzierungsmodelle zu entwickeln“, kommentiert der Pressedienst der Regierung in Tatarstan. Das Projekt soll Teil des internationalen West-Ost-Verkehrskorridors werden. Es wurde 2013 ins Leben gerufen. Im Mai 2018 hatte das russische Verkehrsministerium mitgeteilt, dass die Projektkosten höher seien als veranschlagt: 1,6 Billionen statt 1,3 Billionen Rubel. Die erste Phase des Projekts soll bis Ende 2024 umgesetzt werden. Auf der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke von 762 Kilometern sollen Züge mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 360 Kilometern je Stunde fahren.